In dieser Woche war Tim Berke als Gast im Podcast des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblattes eingeladen. Gemeinsam mit dem Orthopäden Dr. Matthias Buhs sprach er über die aktuellen Entwicklungen rund um das sogenannte GKV-Spargesetz und dessen mögliche Folgen für die ambulante fachärztliche Versorgung in Schleswig-Holstein.
Das GKV-Spargesetz erntet derzeit viel Protest von Ärzten und auch von der Bevölkerung. Aber was bedeutet das GKV-Spargesetz für die ambulante fachärztliche Versorgung in Schleswig-Holstein tatsächlich? Buhs und Berke, beide Vorsitzende ihrer Berufsverbände auf Landesebene, sind sich einig: Schlechtere Versorgung, Umsatzeinbußen, mehr Belastung für die Praxisangestellten und eine Verlagerung der Diskussion aus dem politischen Raum an den Praxistresen.
Im Gespräch wird auch deutlich, dass sich viele Ärztinnen und Ärzte eine stärkere Einbindung ihrer fachlichen Expertise in politische Entscheidungsprozesse wünschen. Kritisch angemerkt wird insbesondere, dass Argumente aus der Versorgungspraxis aus Sicht der Berufsvertretungen nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Für Patientinnen und Patienten ist wichtig: Die medizinische Versorgung bleibt weiterhin gesichert. Allerdings können gesundheitspolitische Veränderungen langfristig Einfluss darauf haben, wie schnell Termine vergeben werden, wie viel Zeit im Arzt-Patienten-Gespräch zur Verfügung steht und wie hoch die organisatorische Belastung in den Praxen ist.
Hier können Sie sich den Podcast anhören:
https://www.aeksh.de/aerzteblatt/podcasts
